Ursula Sowa: Selbstbestimmtes Essen ist ein Menschenrecht

1335_487668161317068_352410379_nLetzter Tag der Testwoche zum Asylbewerberleistungspaket ja, da bleibt sogar relativ viel übrig…Saft und Rapsöl, H – Milch und alles, was man auf dem Foto sieht…heute Mittag koche ich die Kartoffeln, dazu gibt es den Thunfisch aus der Dose ….das Hühnchen aus Holland werde ich eingefroren lassen …..Joghurtbund Kiwi zum Nachtisch ..und heute Abend könnte es eine Linsensuppe geben, wenn es terminlich geht. Weiterlesen

Ursula Sowa muss das Essen aus dem Paket immer wieder mit eigenem ergänzen

Ursula Sowa berichtet regelmäßig von fast jeder Mahlzeit auf Facebook hier und hier über das Leben mit den Essenspaketen. Und darüber, was sie alles zusätzlich isst, um ihre Ernährung zu garantieren. Darüber gibt es unter den Facebook-Posts interessante Diskussionen. Hier eine Auswahl ihrer Beiträge:

Freitag:

1045260_486447181439166_1173470421_nTesttag 4 Frühstück…2Eier,Paprika, Zwiebel, Tomate ergeben ein buntes Omelette …und die Banane habe ich halbiert….alles aus dem Asylbewerberessenspaket..Tee und Gewürze sind von mir.

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Ursula Sowa fühlt sich vor der Aktion schon entmündigt

Ursula Sowa, Landtagskanditaten der GAL Bamberg, über die Erwartungen an unsere Aktion:

Ursula Sowa

“Da ich die Esswaren nicht selber bestellen konnte, fühle ich mich jetzt schon entmündigt. Da ich sehr großen Wert auf eine gesunde, vitaminreiche Biokost -Ernährung lege, graut es mir jetzt schon vor vielen Dosen, Fertigprodukten und Weißmehlprodukten. Ich weiß dann nicht, was ich mit den Produkten mach, die ich einfach nicht essen will. Verschenken ? Wegwerfen bringe ich auch nicht über´s Herz. Schleierhaft ist mir auch, wie frisches Gemüse und Obst eine ganze Woche halten sollen. Aber jetzt bin ich auch neugierig – und auf alle Fälle motiviert, Argumente zu sammeln, um diese unselige Praxis der Essenspakete abstellen zu können. Ach ja, auch auf die Menge bin ich gespannt. Ob man überhäuft wird oder ob es ganz wenig ist und wie ich mir das einteilen soll eine ganze Woche lang. Eine schreckliche Vorstellung…. wie auf einer einsamen Insel….”