Stefan Paulus denkt schon über die Aktion hinaus: Mehr Verständnis für einander

Guten Abend,

mit dem 2. Paket erhielt ich auch den Namen des Asylbewerbers, dessen Paketinhalt ich bekommen habe. Ich möchte ihn unbedingt nach der Aktion kennenlernen. Ich kann mich über das Essen wiederum nicht beklagen. Heute habe ich u.a. eine tief gefrorene Pizza verzehrt. Beim Nachbargrillfest morgen werde ich das Putenfleisch und das Hühnchenfleisch mitbringen. Weiterlesen

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Stefan Paulus: Es ist diskriminierend, nicht selbst über Nahrung zu bestimmen.

Foto„Hallo zusammen,
ich habe heute das 1.Paket erhalten. Der Inhalt war für mich ok, für mich ist jedes Lebensmittel essbar und ich stelle hier keine großen Ansprüche. In meinem Paket waren viele Eier, 2 l Milch, zu wenig Obst und Gemüse (3 Tomaten, 1 Apfel, 1 Kohlrabi, 1 kleine grüne Paprika), Brot, Fleisch und etwas Wurst, Nudeln und 2 Konservendosen. Es waren keine schlechten Produkte. Aber ich finde, dass die Qualität der Speisen nicht das Problem ist. Es ist vielmehr diskriminierend, Menschen davon abzuhalten, sich selbst Nahrungsmittel zu kaufen. Man nimmt ihnen ihre Würde und die Möglichkeit das eigene Leben selbstbestimmt zu führen.

Stefan Paulus, Bürgermeister von Knetzgau (CSU), kämpft mit der Aktion gegen die globale Ungerechtigkeit

Foto“Ich mache mit weil ich mich mit den Menschen solidarisieren möchte die hier bei uns Schutz suchen vor Verfolgung, Krieg, Terror und Hunger. Wir in den reichen Ländern sind mit schuldig an der katastrophalen humanitäreren Lage in vielen armen Ländern. Wir lassen dort unter anderem unter unmenschlichen Bedingungen Waren produzieren und verkaufen diese billig in Deutschland oder profitieren vom Waffenhandel in Krisenregionen. Es ist mir auch wichtig nicht nur über die beschriebene Situation zu klagen sondern selbst Verantwortung zu übernehmen! Daher unterstütze ich auch misereor, proasyl und Amnesty international um aktiv etwas gegen die globe Ungerechtigkeit zu unternehmen .”