Stefan Paulus: Es ist diskriminierend, nicht selbst über Nahrung zu bestimmen.

Foto„Hallo zusammen,
ich habe heute das 1.Paket erhalten. Der Inhalt war für mich ok, für mich ist jedes Lebensmittel essbar und ich stelle hier keine großen Ansprüche. In meinem Paket waren viele Eier, 2 l Milch, zu wenig Obst und Gemüse (3 Tomaten, 1 Apfel, 1 Kohlrabi, 1 kleine grüne Paprika), Brot, Fleisch und etwas Wurst, Nudeln und 2 Konservendosen. Es waren keine schlechten Produkte. Aber ich finde, dass die Qualität der Speisen nicht das Problem ist. Es ist vielmehr diskriminierend, Menschen davon abzuhalten, sich selbst Nahrungsmittel zu kaufen. Man nimmt ihnen ihre Würde und die Möglichkeit das eigene Leben selbstbestimmt zu führen.
Warum gibt man diese Essenspakete an Asylbewerber? Man möchte keine Anreize schaffen, dass Menschen aus Not, wegen Verfolgung, Krieg und Terror nach Europa oder Deutschland kommen. Diese Haltung vieler Politiker und Bürger verurteile ich.  Die Menschen kommen nach Deutschland weil sie aus ihrer Lage keinen Ausweg sehen. Wir sollten ihnen dann nicht auch noch ihre Würde nehmen.
Und wir sollten mehr Zeit und Geld investieren, um in den Heimtstaaten menschenwürdige Bedingungen zu schaffen. Als reiche Nation sind wir dazu verpflichtet.
Ich danke den Initiatoren, dass sie mir mit dieser Aktion ein Stück weit die Augen geöffnet haben und ich nun etwas mehr über die Situation vieler Asylbewerber in unserem Land erfahren konnte.
Viele Grüße
Stefan Paulus“
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